AutoCAD Layerfilter geschickt einsetzen

Wer kennt das nicht. Es wird bereits eine Weile an einem Projekt gearbeitet, die DWG wurde von mehreren Kollegen angefasst und jeder hat so sein eigenes System bei der Namensvergabe für die Layer. Noch abenteuerlicher wird es, wenn Anwendungen von Drittanbietern im Spiel sind und noch einmal hunderte neue Layer anlegen. Dabei soll doch einfach nur alles schon übersichtlich und strukturiert sein. Da spricht auch nichts dagegen, solange man einen drei Meter breiten Monitor hat oder lieber mit kryptischen Abkürzungen klar kommt.

Dabei bietet AutoCAD sowie die vertikalen Produkte wie Autodesk Civil 3D oder Autodesk Map 3D, die Möglichkeit im Layermanager mit Eigenschaftenfiltern zu arbeiten. Dadurch lässt sich sehr schön eine hierarchische Baumstruktur herstellen. Diese bietet zudem gleich den Vorteil, dass gleich für eine ganze Sammlung an Layer Eigenschaften wie z.B. die Sichtbarkeit und Farben gesteuert werden können.

So werden die Eigenschaftenfilter angelegt:

LayermanagerIm Layermanager wird ein neuer Eigenschaftenfilter angelegt. Entweder über die Button-Bar oben (siehe Screenshot), mit Alt+E, oder per Rechtsklick auf den Knoten, unter welchem der neue Filter angelegt werden soll.

Jetzt wird dem Kind ein Name gegeben und in der Liste darunter die Eigenschaften festgelegt. Am schönsten finde ich, dass man im Feld “Name” (also Name der Layer) mit Wildcards arbeiten kann. So wird nämlich erreicht, das nicht nur ein bestimmter Layer unter den Filter fällt, sondern gleich eine ganze Menge an Layern deren Namen dir Kriterien erfüllen.

FilterNeu

Ein Paradebeispiel für den Einsatz solcher intelligenter Eigenschaftenfilter liefern die cseTools. Dort werden zur Steuerung der verschiedensten Darstellungsparameter in jedem Projekt standardmäßig erstmal 862 neue Layer angelegt. Allerdings werden dynamisch auch gleich die notwendigen Filtergruppen erzeugt. Das nenne ich mal einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Layermanagement Smiley

cseToolsFilter

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